Bei meinem Besuch im Naturpark Lauenburgische Seen durfte ich einen Tag lang die vielfältige Arbeit des Naturparks kennenlernen.
Von Naturschutz und Umweltbildung bis hin zu nachhaltigem Tourismus ging es vor allem darum, wie Natur geschützt und gleichzeitig für die Menschen vor Ort erlebbar gemacht werden kann.
Gestartet sind wir im Forstamt Farchau. Naturparkleiter Frank Hadulla, Claudia Rösen aus den Bereichen Naturschutz, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit sowie zwei Ranger gaben uns zunächst einen Einblick in ihre Arbeit. Nach einem Besuch der Streuobstwiese am Forstamt ging es weiter durch den Naturpark. An verschiedenen Stationen haben wir uns unter anderem Wanderwege, Kanueinsatzstellen und Informationstafeln angeschaut und darüber gesprochen, was es braucht, damit Besucher*innen die Natur erleben können und gleichzeitig für ihren Schutz sensibilisiert werden.
Ein weiterer Stopp führte uns zur Grundschule Sterley, die seit 2025 offizielle Naturpark-Schule ist. Hier wird Natur- und Umweltbildung direkt in den Schulalltag eingebunden und Kindern die Natur vor ihrer eigenen Haustür nähergebracht.
Zum Abschluss haben wir mit dem Kanu-Center der Familie Krebs und Gut Groß Zecher zwei Partner des Naturparks besucht. Auch hier wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Menschen und Betrieben in der Region für die Arbeit des Naturparks ist. Es war schön zu sehen, wie engagiert Familie Krebs nachhaltigen Kanu- und Campingtourismus betreibt. Auf Gut Groß Zecher wird historische Tradition mit Nachhaltigkeit in Forst- und Landwirtschaft und im Tourismus verbunden und vor allen Dingen war es beeindruckend, wie lecker die regionalen Produkte schmecken.
Auch hier wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit mit den Menschen und Betrieben in der Region für die Arbeit des Naturparks ist.
Ich nehme viele spannende Eindrücke aus diesem Tag mit. Besonders beeindruckt hat mich, wie hier Naturschutz, Bildung, Erholung und die Entwicklung der Region zusammengedacht werden.
Vielen Dank an das gesamte Team des Naturparks und alle Beteiligten für die vielen Einblicke, den offenen Austausch und das große Engagement vor Ort!