Silke Backsen

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Moin, ich bin
Silke Backsen.

Moin, ich bin
Silke Backsen.

Mein Ziel:
als starke Stimme für die Westküste in den Landtag!

Mein Ziel:
als starke Stimme für die Westküste in den Landtag!

Meine Motivation
und Ideen

Es ist mir eine große Freude, am 08. Mai 2022 bei der Landtagswahl als Direktkandidatin für diesen schönen Wahlkreis (Nordfriesland-Süd) zu kandidieren

Ein vielfältiger, ländlicher Wahlkreis, in dem sehr viele engagierte Menschen leben und arbeiten. Die Strände von Sankt-Peter Ording, der Leuchtturm von Westerhever, die Graue Stadt am Meer, Tönning, Friedrichstadt, Bredstedt, eine Insel, die Halligen und viele Gemeinden u.a. mit einem so schönen Namen wie Sönnebüll gehören dazu. Und nicht zu vergessen der Nationalpark und das Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen. 

Ich komme zwar gebürtig aus dem Ruhrgebiet, habe aber schon seit meiner Kindheit eine tiefe Verbundenheit zum Meer und zur Nordsee. Hier an der Westküste ist das Wetter oft rau, der Wind kommt eigentlich immer von vorn, die Menschen snacken Platt und die Weite des Wattenmeeres scheint grenzenlos. Es gibt viel Natur und keine Industrie, es gibt viele Schafe, Rinder, Äcker und Weiden, aber wenig Jobs. Die Landwirtschaft stellt ein wichtiges Standbein für die Bevölkerung dar, der Tourismus bietet weitere Einnahmequellen. 

Es gibt hier in Nordfriesland noch viel zu tun, denn der demografische Wandel ist überall zu spüren und stellt uns vor neue Herausforderungen.  Es fehlt oft an Perspektiven für die jungen Menschen, dabei hat das „Landleben“ so viel zu bieten. Wir brauchen einen flächendeckenden Breitbandausbau, um digital arbeiten zu können. Wir benötigen dringend eine bessere medizinische Versorgung auf dem Land und einen besseren Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr. Der Tourismus ist in einigen Gemeinden schon „intensiv“, an anderen Stellen könnte er sicherlich noch weiter entwickelt werden. Überall sollten wir daraufhin arbeiten, dass nachhaltiger Tourismus auch mit den Zielen des Naturschutzes vereinbar bleibt. 

Meine Ziele:

  • Naturschutz, Landwirtschaft und Klimaschutz in ganz Schleswig-Holstein zusammen denken und gemeinsame Lösungen finden
  • Stärkung des Ländlichen Raums mit zukunftsfähigen Ideen und Projekten
  • Gemeinwohlorientiertes Denken und Handeln im ganzen Land stärken
  • Ich möchte eine starke Stimme sein für die Westküste mit all ihren Problemen und Chancen – hier ist Klimaschutz Küstenschutz!

Meine Motivation und Ideen

Seit der Landtagswahl am 8. Mai 2022 sitze ich für BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Schleswig-Holsteinischen Landtag.

Ein vielfältiger, ländlicher Wahlkreis, in dem sehr viele engagierte Menschen leben und arbeiten. Die Strände von Sankt-Peter Ording, der Leuchtturm von Westerhever, die Graue Stadt am Meer, Tönning, Friedrichstadt, Bredstedt, eine Insel, die Halligen und viele Gemeinden u.a. mit einem so schönen Namen wie Sönnebüll gehören dazu. Und nicht zu vergessen der Nationalpark und das Biosphärenreservat Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer und Halligen. 

Ich komme zwar gebürtig aus dem Ruhrgebiet, habe aber schon seit meiner Kindheit eine tiefe Verbundenheit zum Meer und zur Nordsee. Hier an der Westküste ist das Wetter oft rau, der Wind kommt eigentlich immer von vorn, die Menschen snacken Platt und die Weite des Wattenmeeres scheint grenzenlos. Es gibt viel Natur und keine Industrie, es gibt viele Schafe, Rinder, Äcker und Weiden, aber wenig Jobs. Die Landwirtschaft stellt ein wichtiges Standbein für die Bevölkerung dar, der Tourismus bietet weitere Einnahmequellen. 

Aktuelles

Kurz und Knapp

  • 02.09.1969 geboren,
  • 1996 nach Pellworm gezogen,
  • seit 2013 Mitglied bei den Grünen,
  • Mai 2018 Direktkandidatin der Grünen bei Kreiswahl im Amt Pellworm,
  • Juni 2018 Gründung OV Pellworm, seitdem Sprecherin OV Pellworm,
  • 2018-20 Beisitzerin KV NF

Über Mich

  • Geboren und aufgewachsen bin ich im Pott – genauer gesagt in Dortmund. Meine Kindheit und Jugend waren geprägt von der Stahl-Industrie. „Kohle, Stahl, Bier“, „Kommse anne Bude?“ und das Steigerlied „Glück auf“ reichen oft aus, um mich wieder in die Vergangenheit zu versetzen. Was mich aber wirklich tief geprägt hat, ist die Atomkraft in NRW. Atomkraft – nein danke, dieser Spruch ist immer noch aktuell. Die Gefahren der Atomkraft sind absurd, denn bei der Spaltung von Atomkernen fallen hochgefährliche radioaktive Spaltprodukte an. Die sind schon im störungsfreien Betrieb ein enormes Problem – bis jetzt gibt es weltweit kein Endlager, in dem dieser gefährlichste Müll der Menschheit sicher gelagert werden könnte!
  • Biologie habe ich in Osnabrück und in Kiel studiert. Mein Schwerpunkt war schon immer die Zoologie, besonders die Vögel haben es mir angetan. Meereskunde habe ich „natürlich“ im Nebenfach studiert und dabei gemerkt, wie ungünstig sich die Kombination von Seegang und Mikroskopieren auf meinen Magen auswirkt.
  • Nach dem Diplom zog es mich auf die Insel Pellworm mitten im Nationalpark und Biosphärenreservat – Ruhepol, Ankerplatz und Familiengründung auf einem landwirtschaftlichen Bio-Betrieb
  • Neben dem Hof, den vier Kindern, der Vermietung von Ferienwohnungen und sonstigen vielfältigen Aktivitäten habe ich immer als Biologin im Naturschutz gearbeitet. 
  • Seit 2013 arbeite ich im Gemeinschaftlichen Wiesenvogelschutz auf Pellworm – eine ergebnisorientierte Form des Naturschutzes, die durch die enge Zusammenarbeit mit den Landwirt:innen geprägt ist.
  • 2018/19 habe ich mit meiner Familie intensiv an der Klimaklage gegen die Bundesregierung gearbeitet. 
  • Seit Februar 2020 arbeite ich im Projektmanagement der Gemeinde Pellworm an einem bunten Strauß an Themen wie Biosphären-Entwicklung, Breitband-Ausbau, Modellgemeinde Insektenfreundliche Insel, Mobilität, Masterplan Entwicklung der Insel, Erneuerbare Energien usw. 

Meine Themen

Naturschutz

Was ist das eigentlich? Und warum braucht man dafür die Politik?

Der größte Reichtum unseres Planeten ist die Fülle der Lebensformen von Tieren und Pflanzen in den Ökosystemen. Weil mich diese Vielfalt schon immer sehr fasziniert hat, habe ich Biologie studiert und brenne für den Naturschutz. 

Der Begriff Naturschutz umfasst zunächst einmal alle Maßnahmen, die zur Erhaltung der Biodiversität benötigt werden. Biodiversität bedeutet Artenvielfalt, Ökosystemvielfalt und genetische Vielfalt in der Natur. Diese Maßnahmen sind vielfältig und reichen vom Artenschutz, über das Management von Ökosystemen bis hin zur Wiederherstellung gestörter ökologischer Zusammenhänge. Die wichtigste Grundlage dabei ist, dass die Natur einen eigenen Wert hat! Dies ist auch im Bundesnaturschutzgesetz in §1 definiert – aber die Beachtung und Umsetzung fehlen in vielen Bereichen! 

Ich setze mich schon seit Jahren für aktiven Naturschutz ein und sehe eine große Aufgabe darin, unsere Artenvielfalt in den Naturlebensräumen sowie in der durch Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft zu erhalten.

Naturschutzpolitik

Bei der Naturschutzpolitik sind alle politischen Entscheidungen und Anstrengungen gemeint, die zur Erhaltung der Biodiversität dienen und anders als in anderen Politikbereichen ist die Naturschutzpolitik eng und untrennbar mit naturwissenschaftlich gewonnenen, empirischen Erkenntnissen verknüpft. Dies gilt sowohl für die Biodiversitäts- und Naturschutzforschung als auch für den Bereich des Klimawandels. Mehr denn je gilt hier: „Listen to the science“!

Klimaschutz

Was ist eigentlich das Klima und müssen wir es tatsächlich schützen?

Wir müssen grundsätzlich nicht das Klima schützen, sondern den menschengemachten Klimawandel aufhalten, den Ausstoß der Treibhausgase reduzieren und mit allen Mitteln unseren Planeten schützen – denn wir haben nur diesen einen! 

Klimaschutz sollte in allen Parteien die Grundlage und das Fundament aller Verhandlungen und Beschlüsse sein. Wir brauchen ressortübergreifend Priorität für die Klimaschutzziele. Dass der Klimaschutz mir am Herzen liegt, habe ich mit meiner Familie bei unserer Klimaklage bewiesen – 1,5 Grad, das Ziel verpflichtet! 

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss zügig in die Wege geleitet werden, um den Abbau der Kohle endlich zu stoppen. Hier gibt es Flächenkonkurrenz zu den Zielen des Naturschutzes und zur landwirtschaftlichen Produktion.  

Wir Grüne müssen hier gut fundierte Antworten und Lösungen mit allen Beteiligten finden!

Klimaschutz und Naturschutz, beides ist auch in SH miteinander möglich.

Landwirtschaft

Die Herausforderungen in der Landwirtschaft sind mittlerweile enorm. Die Weichen für eine nachhaltige, klimafreundliche Agrarpolitik müssen endlich in der EU gestellt werden. Der wirtschaftliche, klimatische und ökologische Handlungsbedarf ist offenkundig. Die Landwirt:innen sind bereit für mehr Natur-, Klima- und Tierschutz und für den Erhalt der Artenvielfalt. Die Rahmenbedingungn müssen endlich so gestaltet werden, dass die Bäuer:innen Planungssicherheit und Perspektiven für ihre Höfe bekommen. Gerade in Schleswig-Holstein sollten wir die Bodennutzung viel mehr in den Fokus der Klimapolitik nehmen. Dauergrünland stellt eine große Kohlenstoff-Senke dar und ist ein wichtiger Baustein für den Erhalt der Artenvielfalt. 

Wir müssen Biodiversität, Landwirtschaft und den Ausbau der Erneuerbaren Energien zusammen denken und Konzepte entwickeln z.B. große, extensive Ganzjahres-Weidelandschaften in Kombination mit regenerativen Energien. 

Politik

Warum ich mich für die Grünen entschieden habe?
Eine bunte, aufgeschlossene und offene Partei mit vielen progressiven Inhalten – das war sicherlich ein Grund, warum ich mich für die Grünen entschieden habe. Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Grünen ist die Umweltpolitik und aus meiner Sicht auch die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. Anti-Atomkraft, Gleichberechtigung, Frieden und basisdemokratische Entscheidungen mit oft schwierigen Debatten, all dies sind für mich gute Gründe, GRÜN zu sein.

„Ich möchte in Schleswig-Holstein Politik machen, weil ich überzeugt bin, dass wir im Land zwischen den Meeren mehr tun müssen für eine Harmonisierung der Themen Naturschutz, Landwirtschaft und Klimaschutz. Wir sollten die Klimakrise nicht gegen die Biodiversitätskrise stellen, sondern die Lösung der Probleme als gemeinsames Ziel betrachten. Auch in der Landwirtschaft gibt es noch viel zu tun hin zu einer ökologischeren, klimafreundlicheren Wirtschaftsweise.“

zum Kreisverband 

Mediathek

Videos

Der Klimasalon von vollehalle & RENN – Folge 3 mit Roda Verheyen

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Bewerbungsrede auf dem Landesparteitag

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Für ein Recht auf Zukunft

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Podcast

1,5 Grad – der Klimapodcast mit Luisa Neubauer

Familie Backsen – wie kämpft ihr um eure Zukunft

In der aktuellen Episode besucht Luisa Silke Backsen und ihre Tochter Sophie auf ihrer Heimat Pellworm. Die beiden leben auf der Nordseeinsel und kämpfen nicht „nur“ gegen den Verlust ihrer Heimat durch steigende Meeresspiegel, sondern wegen extremer Wetterlagen auch gegen Ernteausfälle auf ihrem Bauernhof. Dafür klagen sie gegen die Bundesregierung. Das Gespräch mit ihnen macht deutlich, welche realen Folgen die Klimakrise auch bei uns in Deutschland hat und noch haben wird. Außerdem spricht Luisa mit der Transformationsforscherin Andrea Vetter darüber, wie tiefgreifend sich unsere Gesellschaft eigentlich verändern muss, damit wir im Kampf gegen die Klimakrise noch eine Chance haben.

Zum Podcast bei Spotify (Externer Link)

© Spotify

Peter und der Wald – ein GEO-Podcast

Diesmal trifft Peter Wohlleben das Gesicht der Klimaklage, die Biologin Silke Backsen aus Pellworm. Sie sprechen darüber, was die Klage bewirkt hat, was die Politik nun endlich tun müsste, um die gesteckten Ziele zu erreichen und warum es so schwer ist, in den Köpfen der Gesellschaft ein Bewusstsein für ein klimafreundlicheres Handeln zu schaffen. Denn jeder kann auch in kleinen, einzelnen Schritten dafür sorgen, den Klimawandel aufzuhalten.

Zum Podcast bei art19 (Externe Seite)

© Peter Wohlleben / GEO / Audio Alliance 

 

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