Am 22. September haben wir uns im Landeshaus mit Vertreter*innen aus dem Tourismus getroffen und darüber diskutiert, wie der Tourismus in Schleswig-Holstein barrierefreier, klimafreundlicher und zukunftsfest werden kann.
Der Tourismus ist für Schleswig-Holstein und gerade für uns an der Nordsee ein zentraler Wirtschaftszweig. Damit das so bleibt, braucht es gute Rahmenbedingungen aus der Politik und den engen Austausch mit denen, die den Tourismus vor Ort gestalten. Genau dafür haben wir gestern zum Tourismuspolitischen Dialog in den Landtag eingeladen.
Nach meiner Begrüßung gab Prof. Dr. Julian Reif vom Deutschen Institut für Tourismusforschung einen Vortrag mit fünf Impulsen zur politischen Situation, Digitalisierung, Mitarbeiter*innen-Zufriedenheit, zum Klimawandel und zur Tourismusakzeptanz. Anschließend ging es in die Gruppenarbeit, aufgeteilt nach Regionen: Städte, Ostsee, Binnenland und Nordsee. Gemeinsam mit meinen Kolleg*innen Lasse Petersdotter, Sebastian Bonau und Uta Röpcke haben wir die Gruppen moderiert.
Auf dem Tisch lagen fünf große Themen: Barrierefreiheit, Mobilität, Klima- und Naturschutz, Fachkräftesicherung und Entbürokratisierung. Jede Gruppe hat sich eine Auswahl davon vorgenommen. Unser Ziel war nicht nur, Probleme zu benennen, sondern konkrete Lösungen zu entwickeln: Wie machen wir den Tourismus zu einem attraktiven Arbeitgeber? Und welche bürokratischen Hürden kann das Land abbauen?
In meiner Gruppe ging es besonders um die Themen Fachkräfte, Klima und Umwelt, aber auch die Frage, wie wir an der Westküste weltoffen bleiben.
Nachdem alle Gruppen ihre Ergebnisse vorgetragen haben, ging es bei leckerem Essen in den Austausch. Es gab viele inspirierende Gespräche. Das Vernetzen aller Akteur*innen stand dabei im Vordergrund.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die sich eingebracht haben! Die Ergebnisse nehmen wir mit in unsere Arbeit im Landtag.