Wie können wir mehr Menschen für den Naturschutz begeistern und gewinnen? Diese Frage stand im Mittelpunkt des ersten Naturschutzempfangs der Grünen Landtagsfraktion Schleswig-Holstein am 15. Juni 2026 im Landeshaus.
Mit dem neuen Format möchten wir einen zusätzlichen Raum für Austausch und Vernetzung schaffen – zwischen Politik, Naturschutzverbänden sowie den vielen Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich für den Schutz unserer Natur engagieren. Zahlreiche Vertreter*innen aus Verbänden, Initiativen und Projekten aus ganz Schleswig-Holstein folgten unserer Einladung in den Schleswig-Holstein-Saal.

Zu Beginn des Abends begrüßten mein Kollege Lasse Petersdotter und Umweltminister Tobias Goldschmidt die Gäste. Beide betonten die zentrale Bedeutung des Naturschutzes für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen und würdigten das große Engagement der vielen Menschen, die sich tagtäglich für Artenvielfalt, Klimaschutz und den Erhalt wertvoller Lebensräume einsetzen.
Im anschließenden Podium habe ich mit Umweltminister Tobias Goldschmidt, Anne Evers, ehemalige Vogelwartin auf Trischen und heute Leiterin des NABU-Naturschutzzentrums Katinger Watt, Till Dietsche vom CINEMARE Meeresfilmfestival sowie Katja Hockun von der Deutschen Umwelthilfe über die Frage diskutiert, wie Naturschutz heute vermittelt werden kann und wie es gelingt, neue Menschen für dieses Engagement zu gewinnen.

Dabei wurde deutlich: Naturschutz braucht positive Erzählungen, persönliche Erfahrungen in der Natur und niedrigschwellige Möglichkeiten zur Beteiligung. Gleichzeitig sind Bildung, Kommunikation und die Sichtbarkeit erfolgreicher Naturschutzprojekte entscheidend, um Begeisterung zu wecken und langfristiges Engagement zu fördern.

Beim anschließenden Get Together haben wir gemeinsam mit den Gästen die Gelegenheit genutzt, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Für musikalische Begleitung sorgte außerdem die nordfriesische Band Dragseth Trio.
Der Naturschutzempfang hat gezeigt: In Schleswig-Holstein gibt es viele engagierte Menschen, die sich für Natur- und Artenschutz einsetzen. Dieses Engagement sichtbar zu machen, zu stärken und weitere Menschen dafür zu begeistern, bleibt eine gemeinsame Aufgabe von Politik und Zivilgesellschaft.