Wie stellen sich junge Menschen die Zukunft Europas vor und welche Antworten kann Politik ihnen darauf geben? Darum ging es am 29. Juni 2026 beim EU-Projekttag an der Nordseeschule St. Peter-Ording, wo ich gemeinsam mit Truels Reichardt (SPD) zu Besuch war.
Unter dem Titel „Wohin steuert Europa?" hatte die Schule ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Los ging es in der Aula mit einem Interview vor den Schüler*innen, bei dem ich gemeinsam mit Truels Reichardt Rede und Antwort stand – Landes- und Bundesebene im direkten Austausch. Dabei wurde schnell klar: Bei vielen Fragen ziehen wir an einem Strang, an einigen Stellen haben wir aber auch unterschiedliche Positionen, was die Diskussion umso spannender gemacht hat.

Im Anschluss ging es in den Klassenräumen weiter, aufgeteilt in verschiedene Themenblöcke: von Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit über Migration und Integration, Verteidigung und Sicherheit bis hin zu Demokratie sowie Klima und Energie. Die Schüler*innen hatten dabei die Möglichkeit, konkret nachzufragen – etwa, ob Europa eine eigene Verteidigungsstruktur braucht, wie viel Europa es beim Klimaschutz braucht oder was der erste Schritt sein kann, um sich selbst für Europa einzusetzen. Es entstanden kontroverse Diskussionen und ein wirklich interessanter Austausch.
Besonders gefreut hat mich, wie engagiert und kritisch die Schüler*innen nachgefragt haben: Von der Zukunft der EU-Wirtschaft bis zur Frage, wie man junge Menschen stärker an europäischen Entscheidungen beteiligen kann. Solche Formate zeigen, wie wichtig es ist, mit jungen Menschen direkt ins Gespräch zu kommen und Europapolitik greifbar zu machen.
Vielen Dank an die Nordseeschule St. Peter-Ording und insbesondere an die Schüler*innen für die Vorbereitung und die tollen Diskussionen!