Zur heutigen Ankündigung von Umweltminister Tobias Goldschmidt, dass ab dieser Woche drei neue Meeres-Naturschutzgebiete in der Ostsee in Kraft treten:
Auch wenn ich mir aus Grüner Sicht einen Nationalpark Ostsee gewünscht hätte: Die drei neuen Schutzgebiete sind das Beste, was der Ostsee aktuell passieren kann!
Mit den neuen Meeresschutzgebieten setzt Schleswig-Holstein ein wichtiges Zeichen für den Schutz unserer Ostsee. Die Ausweisung ist ein echter Fortschritt für den Meeresnaturschutz und ein Erfolg des Aktionsplans Ostseeschutz. Unsere Ostsee steht seit Jahren ökologisch unter massivem Druck, durch zu hohe Nährstoffeinträge, Nutzungskonflikte, Verschmutzung und die Folgen der Klimakrise. Umso wichtiger ist es, dass wir jetzt konkrete Schritte gehen, um wertvolle Lebensräume besser zu schützen.
Die neuen Schutzgebiete helfen dabei, besonders sensible Bereiche der Ostsee dauerhaft zu sichern. Sie sind ein wichtiger Baustein, um die biologische Vielfalt im Meer zu erhalten. Gerade in einer Zeit, in der der Zustand der Ostsee vielerorts alarmierend ist, braucht es diese klaren Schutzsignale.
Ich freue mich, dass Umweltminister Tobias Goldschmidt diesen Meilenstein mit der Enthüllung des ersten Infoschildes auch öffentlich sichtbar macht. Meeresschutz braucht nicht nur gute Regeln, sondern auch Aufmerksamkeit, Verständlichkeit und Akzeptanz. Information vor Ort ist deshalb ein wichtiger Teil erfolgreicher Naturschutzpolitik.

Klar ist aber auch: Die Ausweisung der Gebiete kann nur ein Anfang sein.
Entscheidend wird sein, dass die Natur dort auch wirksam geschützt wird, mit klaren Regeln, guter Begleitung und dem Mut, den Schutz der Ostsee insgesamt stärker in den Mittelpunkt politischen Handelns zu rücken. Die Herausforderungen bleiben groß. Aber mit diesen drei neuen Schutzgebieten gehen wir einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.